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8. Magstadtlauf

20.03.2011

In Magstadt scheint die Sonne. Ich wusste gar nicht, dass es dort Sonne gibt. Wind von Osten scheint auch gut zu sein. Die letzten Jahre hat es die Läufer auf den letzten Kilometern vor dem Zieleinlauf fast weggeblasen. Ostwind würde Rückenwind bedeuten.

Aber ich bin ja erfahren genug, dass ich weiss: beim Laufen kommt der Wind immer von vorne.

Wir starten beim letzten Lauf der Winterlaufserie BB über die Halbmarathondistanz. Das bedeutet erstens, dass für die Cup-Wertung die Zeit der ersten Runde genommen wird (nach ca 10,5 km), und zweitens, dass wir zwei Runden laufen müssen.

Im vorigen Jahr hab ich aus dem ersten Grund die Anfangsrunde so schnell wie möglich genommen. Leider bin ich dann in der folgenden Runde total eingebrochen. Da ich heute mal unter 2 Stunden bleiben will, kommt das natürlich nicht in Frage.

Nach einer viertel Stunde Fahrzeit haben wir die Magstadter Festhalle erreicht. Parkplätze stehen auf der Wiese vor der Halle zur Verfügung. Die Startunterlagenausgabe erfolgt Reibungslos. Wir treffen Günter  der mit einigen FLBW- lern hier ist, und Kathi, die von ihrer Tochter begleitet wird. Bei ihr kann ich die coole Medaille, die leider nur die Schüler und Bambinis bekommen, bewundern.

Beim Einlaufen muss ich feststellen, dass meine Beine immer noch schwer sind. Ich hab diese Woche nur 2 kleine 6km Läufchen unternommen, und nach Kandel letzte Woche wirklich gut Pause gemacht. Aber vielleicht geht das ja weg.

Trotz optimalem Zeitmanagement kommen wir vor dem Start in Stress, und müssen uns schnell verabschieden.

Von den Vorjahren weiß ich, dass es am Start durch die vielen Läufer zäh beginnt. Dann kommt ja schon der erste Anstieg, gefolgt von einem steilen bergab. Bis dahin kann man eigentlich nur in der Herde laufen. Heute ist das nicht so. Von Anfang an ist das Feld locker, und das Tempo relativ hoch. Ich versuche die Steigung ohne Kraft zu laufen. Das kommt mir auf den flachen Passagen zu Gute.  Ich komme schnell voran, die Steigungen waren mir steiler und länger in Erinnerung. Die Strecke ist profiliert, aber gut zu laufen. Ab Kilometer 9 geht es dann über das windanfällige Feld. Heute ist hier wirklich kein Wind. Das letzte Stück geht horrormäßig bergauf. Dann kommt die Zwischenzeit: 59:53. Bis jetzt lief es ganz gut, aber die 2 Stunden kann ich natürlich nicht mehr erreichen.

An der Verpflegung hole ich mir Tee und Iso, und weiter geht es. Da ich jetzt zwei steilere Stücke gehe werde ich von einigen Läufern überholt. Vor der Verpflegung bei Kilometer 15 hab ich die Hälfte abercschon wieder eingeholt. Es sind nicht sowiso nicht mehr viele Läufer unterwegs, und ich bin froh vorne welche zu sehen. Hinter dem Verpflegungsstand werde ich erwartet: meine beiden Söhne sind mit dem Fahrrad da. Sie haben sich am Vormittag  zu einer kleinen Radtour aufgemacht, und stehen nun da um mich anzufeuern. Norbert ist ja schon länger vorbei. Das motiviert noch mal. Sie begleiten mich ein Stück,wollen dann aber direkt zum Ziel fahren.

Ab km 18 wird es schwer. Meine Beine fühlen sich an wie Blei. Ich glaub ich komm kaum noch vorwärts. Auf dem Feld zieht es jetzt doch noch von vorne. Die Steigung bewältige ich nur mit Mühe. Dann ist Gott sei Dank das Ziel erreicht.

Im Zielbereich sind die Getränke ausgegangen. Geistesgegenwärtig wird Mineralwasser gebracht und an die Durstigen ausgeschenkt. Apfel und Bananen gibt es noch genug.

Für die Altersklassensieger gibt es wie in jedem Jahr eine leckere Riesenbrezel. Voriges Jahr kam ich mit meinem 3 Platz im Halbmarathon in den Genuss einer solchen. Dieses Jahr leider nicht. Wir stärken uns mit Maultaschen uns Spaghetti, bevor wir wieder nach Hause fahren.

Sieger:

Männer:

Edurad Scherer, 1.Platz 1:12,32

Norbert Fender AK 50, 15. Platz 1:41,36

Frauen:

Doro Frey, 1. Platz. 1:20,48

Birgit Fender AK 45, 4. Platz 2:03,27

 

 

 

 

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Birgit am März 21st 2011 in 2011, Kürzere Distanzen

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