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Historie II

Norbert hatte angefangen , mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Immerhin 20 km einfache Fahrt.  Dadurch sparten wir das zweite Auto. Zuerst fuhr er nur bei gutem Wetter, die anderen Tage nutzte er die Öffentlichen.

Ich hatte mir zuerst nichts dabei gedacht. Aber Norbert wurde immer fitter. Und ich? Mein 40 Geburtstag stand bevor. Mir fiel wieder ein, dass ich ab 40 joggen wollte.

Im Jahr meines 40. Geburtstags begann ich mit Klavierspielen, Skifahren, Reiten und Joggen. Das war 2003. Klavierspielen, Skifahren und Reiten hab ich wieder aufgegeben. 2004 bin ich den stuttgartlauf das erste Mal gelaufen,  damals noch  7km. 2005 dann den Halbmarathon.

Norbert hatte inzwischen das Fahrradfahren intensiviert, und dann 2006 auch mit Laufen angefangen. In 2006 hatte ich einen Unfall, und Norbert hat in Stuttgart den 7 km Lauf gemacht.

In 2007 haben wir alles was so in der Nähe war mitgenommen. Vor allem halt die 10 km Läufe,  aber auch schon mehrere Halbmarathons. Norbert hat unter Anderem in Calw den Kurzdistanztriathlon bei den Aktiven gefinisht. Ende des Jahres haben wir dann den ersten Marathon für das nächste Jahr ins Visier genommen:  Den Trollinger Marathon in Heilbronn am 25. Mai 2008.

Das Training lief ganz gut. Anfang Mai war es dann passiert. Beim letzten Schwimmtraining zum Triathlon in Calw hatte sich Norbert bei einer Wende die Wade gezerrt. Er har zwar noch seinen 2. Kurzdistanztriathlon gemacht, aber Marathon war nicht mehr zu denken. Die Beschwerden waren so schlimm, dass für Ihn kein Lauftraining mehr möglich war.

Am 25. Mai 2008 war Norbert daher nur Fahrradbegleitung, als ich mich auf meine erste Marathon-Strecke machte.

2009  war es dann auch für Norbert so weit. Am 17. Mai 2009, wieder beim Trolli, haben wir zusammen das Marathonziel erreicht. Norbert in der sensationellen Zeit von unter 4 Stunden (3.54,33) !!!!!!!!!

Ich hatte inzwischen vom landschaftlich reizvollen Donautalmarathon gelesen. Natürlich wollten wir uns davon überzeugen. Am 13. Juni 2009 sind wir ihn dann gelaufen, und er ist wirklich eine Reise nach Tuttlingen wert.

Ein weiters Highlight war die Teilnahme am EBM Papst-Staffelmarathon (13.09.2009), bei dem sich 2 Läufer die Marathondistanz teilen. Norbert lief die 27km und ich die 15km, in einer Zeit von 3:25,33. Wir waren bei den gemischten Paaren auf dem 2. Platz.

Nur eine Woche später am 20. September 2009 sind wir noch in Ulm beim „Einsteimarathon“ gelaufen. Norbert jetzt schon mit 3:34,44.

Und da aller guten Dinge 3 sind folgte noch der Bottwartalmarathon am 18.10.2009 (Norbert jetzt unter 3,5 Stunden mit 3:28,44)

2010 sollte es richtig losgehen: Freiburg Marathon im März, Heilbronner Trolli im Mai, dann natürlich wieder Donautal. Ich hatte gerade die Halbmarathonzeitmessung hinter mir, da erlebte ich eine böse Überraschung: Norbert hatte schon eine weile Knie. Und jetzt ging gar nichts mehr. Er musste tatsächlich aussteigen.

Auch nach unserer Rückkehr war bei ihm nichts mehr mit Laufen.

Norbert war dann wieder Fahrradbegleiter beim Hornisgrindemarathon im Juli 2010.

Norbert mit unserem Sohn Max als Schlachtenbummler beim Allgäu Panorama Marathon im August 2010.

Beim Papst Marathon hatten wir uns zur Sicherheit für die Halbmarathondistanz entschieden. Dort lief Norbert auch schon wieder.

Den Einstein im September 2010 konnten wir wieder zusammen machen.

Unser Highlight in diesem Jahr war dann eine Reise zum Jubiläumsmarathon in Athen Ende Oktober 2010: 2500 Jahre Marathon

Da wir uns gut erholt hatten, haben wir spontan, anstatt der anstehenden Laufpause, eine Teilnahme beim Troisdorfer 6 Stundenlauf eingeschoben. Ich hab tatsächlich 50 km geschafft. Norbert 62,304km.

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Birgit am Dezember 20th 2010

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