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City Cup Bretten

18.07.15

In der zweiten Runde überhole ich zwei Frauen, die in meiner Alterklasse sein könnten. Bei mir läuft es gut.Rundenzeit 14,18 das ist nun knapp 5,50 Schnitt.

Heute ist night52. Der kleine Ultra in Bretten hat uns letztes Jahr sehr gefallen. eigentlich stand er auch dieses Jahr auf dem Programm doch Norberts Knie macht uns einen Strich durch die Rechnung. Und allein hab ich keine richtige Lust. Außerdem ist reiten.

Andererseits wollte ich ja nun öfter mal einen kürzeren Lauf machen. Wie wäre es also, wenn wir in Bretten den 10er laufen würden? Wir könnten am Samstag den Reittermin wahrnehmen, abends nach Bretten düsen, diverse Bekannte treffen,ein kleines Läufchen machen und am Sonntag wäre der nächste Reittermin auch kein Problem.

Gesagt, getan. Es ist jetzt doch ein bisschen blöd, wenn sich alle auf einen Ultra vorbereiten und man selber nur zuschaut. Norbert will wegen Knie überhaupt nicht laufen. Aber da gibt es kein zurück für mich. Bloß, dass ich zuerst noch den 5er einschiebe. Zeitlich müsste das genau passen.

Ich melde aber erst nur den 5er, wer weiß wie ich mich hinterher fühle. Es ist mal wieder recht warm. Schon beimeinlaufen ist es grenzwertig. Kurz vor dem Start bade ich mein Shirt in kaltem Wasser und reihe mich ziemlich in der Mitte des Feldes ein. Es scheinen viele Anfänger dabei. Da wird das Tempo nicht so hoch sein. Gerade wird ein Interview mit Joey Kelly durchgeführt. Der bekannte Ultrasportler ist das Gesicht eines karitativen Vereins. Die weißen Shirts dominieren das Bild.

 

Seit dem ich Herrn Kelly das letzte Mal im Fernsehen gesehen habe, hat er sich ganz schön verändert. Naja, wir werden alle nicht jünger.

Mit dem Startschuss geht es los. Ich versuche einen 5.50er  Schnitt. Ziel für heute ist es beim 10er in der letzten Runde immer noch so schnell zu laufen. Es geht die Straße entlang und dann scharf links parallel wieder zurück. Kein Wunder dass hier wieder Zuschauer stehen, die müssen nur ein kurzes Stück die Querstraße entlang. Es ist die gleiche Schleife, die auch die Ultras zurückgelegt haben.

 

Eine Rechtskurve bringt uns über eine längere Steigung auf den historischen Marktplatz. Die Restaurants und Cafes sind gut gefüllt und wir werden entsprechend angefeuert. Nach einer Linkskurve geht es bergab und nach einer Kehre wieder zurück. Nochmal links und wieder rechts, dann auf einen schmalen Radweg. Nochmal links und rechts. Wir sind wieder im Startbereich. Wow Die Uhr zeigt 13,xx .Ui hoffentlich halte ich das durch.

Die nächste Runde versuche ich weiter das Tempo zu halten. Zielzeit ist 27,33  Min.

 

Siegerin:

1. Platz Nancy Muytoy  22,41 Min

AK50 1.Platz Birgit Fender 27,33 Min

Etwas außer Atem bitte ich Norbert für den 10er zu melden. Die nette Frau am Anmeldeschalter hat angeboten die Unterlagen vorzubereiten.

 

Beim 10er sind nun viel mehr Läufer im Startbereich versammelt. Hier ist es besser sich hinten einzureihen. Weil ich sie Strecke schon kenne kann ich innen laufen. Das Feld zieht sich schnell auseinander und man kann gutsein Tempo finden.

Die gleichen Zuschauer von vorhin sind immer noch da. Ich laufe gerade in der Altstadt, da werden ich erkannt:“nanu schon wieder da?“ Das macht Spaß. Die Runde ist mit 14,08 super in der Zeit.

 

In der zweiten Runde überhole ich zwei Frauen, die in meiner Alterklasse sein könnten. Bei mir läuft es gut.Rundenzeit 14,18 das ist nun knapp 5,50 Schnitt.

Norbert ruft mir zu, dass ich beim 5er die 12. Frau war. Im Moment läuft es nicht so locker. Ich versuche mich zu konzentrieren. An der Steigung überholen mich die beiden Damen. Sie  unterhalten sich nun immerhin nicht mehr. Ich hab sie zwar noch länger im Blick, komme aber nicht mehr heran.Rundenzeit: 14,29 Min

 

Jetzt muss ich die Zähne zusammen beißen. Ich verabschiede mich von meinen Fans, dann geht es ins Ziel. Mit 57,28 bin ich dann doch zufrieden. Es gibt Grapefruitradler und wir treffen die Burrers .Birgit klaut an der VP ein Bier für Norbert, die ist echt cool.Trotz Verletzungspause gewinnt sie mit 50,36 unsere Altersklasse. Gratulation.

 

Mir hat es super gefallen. Die Strecke durch die Stadt ist kurzweilig und die vielen Zuschauer sind geil. Das Startgeld ist niedrig, die Verpflegung gut. Jeder Finisher bekommt eine Medaille. Nächstes Jahr ist vermutlich aber wieder der Ultra dran.

Siegerin:

1.Platz Julia Bongiovanni 37,49 Min

4. Platz AK50 Birgit Fender 57,28 Min

 

 

 

 

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Birgit am August 17th 2015 in 2015, kürzere Läufe

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