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9. Magstadtlauf

18.03.2013

Eigentlich wollten wir dieses Jahr mal auf den Magstadtlauf verzichten. Nachdem ich aber die vorläufigen Ergebnisse der Cup-Wertung studiert hatte und da auf dem 4. Platz lag (neue Altersklasse) wollte ich die, wenn auch geringe, Chance auf einen Podestplatz nicht verlieren.

Zuerst schauen wir noch beim Reitturnier in Weil der Stadt vorbei. Bei den Mädels läuft es eher suboptimal.

In Magstadt herrscht Schneegestöber. Jochen und Nicole kommen aus Nürnberg. Klar, dass Nicole heute lieber nur Bilder macht. Kathi und Anja sehen wir nur aus der Ferne.

Die Kinder und Jugendläufe sind heiß umkämpft und finden wegen des Sauwetters unter erschwerten Bedingungen statt.

Nach meiner Rechnung muss ich unbedingt vor einer anderen, mir leider nicht bekannten Läuferin meiner Altersklasse bleiben, damit der dritte Platz gebongt ist. Am Start sehe ich zwei die das sein könnten.

Um 11.15 gibt Axel Stahl das Startsignal.

Wir laufen die Stuttgarter-Straße entlang. Dann geht es links hoch, am Sportgelände vorbei. Obwohl ich verhalten anlaufe kann ich die beiden infrage kommenden Konkurentinnen bereits hinter mir lassen. Oben angekommen sind wir wieder an der Stuttgarter Straße. Jetzt geht es steil links bergab. Hier heißt es, die vielleicht rutschigen Stellen im brüchigen Asphalt zu ignorieren und Tempo zu machen.

Wir laufen im Wald. Es geht wellig mit einigen steileren Anstiegen, tendenziell aber bergab in westlicher Richtung. An der Verpflegung biegt die Laufstrecke scharf links ab und es geht wieder zurück.

Ab jetzt bleibt es relativ flach, und so kann ich mein Tempo ganz gut halten. Nur nicht zu schnell laufen, die 2. Runde wird noch zäh genug. Reflexartig suche ich auf der freien Fläche im Hölzertal einen Läufer als Windschatten. Irgendwann fragt er mich, warum ich so dicht hinter ihm her laufe. Es hat nämlich heute gar keinen Wind. Jetzt merke ich es auch. O.k. dann überholen ich halt. Die Steigung ist hart wie immer. Ein paar 10 km Läufer laufen ins Ziel. die Uhr zeigt 58:plus. Das ist erfreulich.

Ich halte die Pause an der Verpflegung kurz. Bergauf gehe und laufe ich im Wechsel. Natürlich werde ich hier überholt. Das ist einkalkuliert. Bergab läuft es super. Die nächsten Kilometer gehen wie geschmiert. Ich kann alle, die gerade an mir vorbei sind, wieder überholen. An der Verpflegung überhole ich noch zwei.

Das wir eine Zeit unter zwei Stunden. Phantastisch.

Und dann ist der Akku leer. Von jetzt auf gleich habe ich das Gefühl zu stehen. Objektiv gesehen laufe ich noch, aber ich komm kaum voran. Die winzigen Steigungen auf dem Rückweg muss ich gehen. Von hinten kommen jetzt ein paar, die es sich besser eingeteilt haben, sogar 2 Frauen (nicht aus meiner Altersklasse) können überholen.

Die Steigung saugt noch das letzte bisschen Kraft aus meinen Beinen. Ich bin froh, im Ziel zu sein.

Die Uhr zeigt unter 2:02. Perönliche Bestzeit! auf dieser Strecke.

Sieger:

Männer:

1. Platz: Bastian Franz 1:12:14 Std.

9. Platz AK50 Norbert Fender 1:38:09 Std

Frauen:

1.Platz: Marion Scholz 1:28:51

2. Platz AK50 Birgit Fender 2:01:14 Std. (dritte in der Cup-Wertung)

 

 

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Birgit am April 2nd 2013 in 2013, kürzere Distanzen

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