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16.ebm papst-Marathon

11.09.2011

 

Heute ist der 10 Jahrestag der Attentate auf das World Trade Center.

 

Um 4.45 ist für uns die Nacht zu Ende. Wieder ist ein Freund von Max dabei. Trotzdem klappt der Aufbruch wunderbar. Wir sind pünktlich um 7 Uhr in Niedernhall. Auf dem EDEKA-Parkplatz finden wir für den Bus ein Plätzchen. Der ist nur ein paar Meter von der Brücke  über die Kocher entfernt, die von hier aus zum Sportgelände führt. Da ist noch nicht viel los. Die Jungs und ich suchen den Schalter für die Marathonunterlagen. Ich kann den Wald vor lauter Bäumen nicht erkennen, bis Max sagt:“ guck mal da ist Kathi.“ Naja, jetzt seh ich sie auch, und sie steht auch am richtigen Ausgabetisch. Nach freudiger Begrüßung muss ich ihr sagen, dass ich Heute nicht laufen werde.

 

Die Unterlagen samt Funktionsshirts und Sponsorenbeutel sind schnell geholt. Seelenruhig mach Norbert sich fertig. Der hat die Ruhe weg.

Wir schaffen es pünktlich zum Start um 8.30 Uhr. Wo ist eigentlich Kathi? Ich seh sie erst, als ich für den Start nach vorne geh, um ein paar Bilder zu machen. Dafür verpasse ich aber Norbert. Na toll!

 

Als die Marathonis weg sind suche ich die Jungs. Die wollen zum Gelände des Familienbereichs. Da sind verschiedene Attraktionen aufgebaut, die alle nichts kosten. Auch Essen und Trinken (das kostet natürlich) gibts, für jeden ist etwas dabei. Dafür hab ich jetzt keine Lust.

 

Ich will lieber den Start der 10 km um 8.55 Uhr miterleben. Also trennen wir uns. Beim Marathon waren es knapp 200 Starter hier sind nun fast 1.200 am Start. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis alle über die Startlinie gelaufen sind.

 

Die Jungs kommen jetzt auch wieder. Die wollen auf die Läufermesse. Gut, dann guck ich den Start der Halbmarathonis um 9.10 Uhr an.

Wieder an die 1100 Läufer. Super Stimmung. Durch die durchdachte Planung ist im Start/Zielbereich immer was los. Die Jungs kommen grade auch.

Ich will jetzt auch  laufen. Da ist so ein Hartplatz hinter der Halle. Die Jungs gehen wieder in den Familienbereich.

Nach ein paar Runden sehe ich von weitem den ersten der 10 km. Mist den hab ich verpasst. Christian Strauch erreicht in 32,37 min das Ziel. Jetzt muss ich schnell hin sprinten um wenigstens noch ein bisschen was mit zubekommen. Dafür kann ich der ersten Frau zujubeln: Theresa Kett, gesamt 11. braucht 37,45 min. und sieht noch erstaunlich frisch aus. Jetzt kommen natürlich viele Läufer ins Ziel. Ich dreh selber noch ein paar Runden.

Wir gehen die Jungs zum Laufen anmelden. Die bekommen auch ein Funktionsshirt und eine Startertasche.

Ich muss rechnen: im 5er Schnitt braucht Norbert für die 27 km Schleife 2:15 Std. Bei Start um 8.30 Uhr kann ich ihn ab 10.30 Uhr erwarten.

Ich suche mir einen günstigen Platz am Anfang der 15 km Runde hinter dem Start/Zielbereich. Da ist eine Getränkestation. Plötzlich fällt mir ein, dass die Jungs dringend auch was trinken müssen, und ich hab die Beutel. Also nochmal zurück, die Jungs suchen, zum trinken mahnen. Wieder zurück. Dabei hab ich den Halbmarathonsieger verpasst. Manuel Spieß in 1:17,35 Std.

Da wo ich stehe ist nicht viel los. Einzeln kommen die Marathonläufer aus dem eigens eingerichteten Kanal, der am Ziel vorbeiführt. Alle sehen mitgenommen aus. Es ist  sehr heiß. Der Wetterbericht hatte recht. Das sind jetzt vor 11 Uhr bestimmt schon an die 30°C. Und die Strecke hat kaum Schatten.

Irgendwann sehe ich Norbert. Er wirkt vergleichsweise frisch.

Ich laufe ein Stück mit, dabei gibt er zu, das Tempo wohl nicht halten zu können. So ganz glauben kann ich das zwar nicht, versuche ihn aber trotzdem zu motivieren.

Nach kurzer Zeit kommt der Marathonführende und spätere Sieger Kai-Uwe Müller (2:37,03) vorbei. Da ewig kein zweiter kommt laufe ich zurück.

Im Startbereich brauche ich nicht lang auf Kathi zu warten. Sie sieht auch noch gut aus, leidet aber wohl wie die anderen.

Ich rechne wieder: 15 km im 5er Schnitt sind 1:15 Std. Vor 12 Uhr brauche ich also gar nicht zu warten. Also nochmal kurz zu den Jungs. Wieder zurück.

 

Gerade läuft Angelika auf die 15 km Runde. Ich schließe mich an bis zu einer schattigen Stelle, um auf Norbert zu warten. In der Sonne ist es echt zu heiß. Da es eine Pendelstrecke ist kommen von beiden Seiten immer wieder Läufer vorbei. Viele gehen. Einige sind sehr erschöpft, andere immer noch guten Mutes.

Norbert kommt, und wir laufen gemeinsam. Im Zielbereich verlasse ich ihn. Er muss noch einmal rum und kommt mir dann durch den Zielbogen entgegen.

Gratuliere! 3:46,44 Std 7. in der AK.

Erst mal ein Erdinger.

Ich will noch Kathi sehen. Aber da wo ich vorher gewartet habe ist es irrsinnig heiß. Wir warten also im Zielbereich. Sie ist jetzt auch ganz schön platt. Dafür ist sie 2. in Ihrer AK. Super!!!!!

Die Jungs sind um 13 Uhr dran. Das kann ja heiter werden. Und genau so ist es auch. Gut dass es rum ist. Noch die Medaillen gravieren, Essen und trinken.

1 Kommentar »

Birgit am September 21st 2011 in 2011, Marathons

1 Kommentar zu “16.ebm papst-Marathon”

  1. Kati schrieb am 21 Sep 2011 um 22:19 #

    „ganz schön platt“ ist mal wieder charmant untertrieben, mir war spei-übel 🙂 Ich freu mich jetzt schon auf Minus 7 Grad in Rodgau 🙂

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